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Zur Entstehung   

Die Geschichte von „Labyrinth“ beginnt in den wilden Lechtaler Alpen im Juli 1998. Dort entstehen die ersten zehn Masken zum Thema Maske-Natur-Gewalten. Die Masken werden in Ton modelliert und anschließend mit einem in Kleister getränktem Spezialpapier kaschiert. Nach der Trocknung erhält man eine leichte, spielfähige Maske.

Wellenteiler
Unter dem Eindruck von Wind und Wasser gestalten die Schauspielerinnen und Schauspieler drei Monate später an der Nordsee zehn weitere Großmasken.

Die Idee ist, die Eindrücke zweier gegensätzlicher Landschaften in der Gestaltung der Masken zu verarbeiten und vielleicht sichtbar zu machen.

Im Januar 1999 beginnen die ersten Improvisationen auf der Bühne mit den Masken aus den Bergen. Nach einem halben Jahr schließt sich die Arbeit mit den Masken an, die am Meer entstanden sind.

Im Spannungsfeld der unterschiedlichen Herkunft der Masken entwickelt sich im ersten Halbjahr 2000 eine Geschichte. Die persönlichen Hintergründe, Erlebnisse und Erfahrungen der Spielerinnen und Spieler bilden einen weiteren Fundus für das Spiel.

Auf einem 4-tägigen Intensivseminar zum Thema Labyrinth im Mai 2000 entstehen die Masken für die chorischen Szenen Wegweiser und Hindernisse. Ab September werden die entstandenen Bilder inszeniert und der Ablauf geprobt.

Premiere war am 31. März 2001