Zum Projekt PassionDie Idee
Grundthema in fast allen Theaterstücken der Theaterwerkstatt Eisingen ist die Auseinandersetzung mit dem Menschen und seinem Lebensweg. 2004 haben wir uns mit dem Werk von Tilman Riemenschneider auseinandergesetzt. Dabei sind Masken zu Heiligenfiguren des Künstlers entstanden. Aktuell spielen wir ein Stück über Liebe: Liebe = ein seltsames Spiel.Die Passion ist Teil unseres Lebens. Wie die Liebe sind auch Leid und Tod Themen, die uns immer wieder beschäftigen, auch die Bewohner des St. Josefs- Stifts in ihrem täglichen Leben und in ihrer religiösen Praxis. Bei der Beschäftigung mit den Heiligenfiguren von Tilman Riemenschneider konnten wir feststellen, dass viele unserer Schauspielerinnen und Schauspieler einen direkten Zugang zu religiösen Inhalten haben. Daraus entstand die Idee, die Passion Christi zum Thema eines Maskentheaterstücks zu machen. Die Durchführung
Zu Beginn des Projektes haben wir mit den Mitwirkenden Standbilder und Tableaus zur Passion Christi gestellt und uns mit den Texten aus dem Matthäusevangelium auseinandergesetzt. Durch weiterführende Improvisationen und Gespräche wurden Verbindungen zur Passion und deren Figuren und dem eigenen Lebensweg bzw Lebenssituationen der Schauspieler erarbeitet. Ein wichtiges Element der Auseinandersetzung war die künstlerische Gestaltung einer tragbaren Großmaske auf einem Maskenworkshop im Bayerischen Wald. Später sind noch kleinere Masken für den "Chorus" dazugekommen. Parallell zur Entwicklung des Theaterstücks auf der Bühne hat Armin Höfig in enger Zusammenarbeit und in gegenseitigem Austausch die Musik dazu komponiert. Aufführungen und Gastspiele
Neben Aufführungen von "Mensch Jesus" im Theater unterm Turm im St. Josefs-Stift Eisingen sind bei entsprechenden Voraussetzungen auch Gastspiele möglich. Das Angebot richtet sich an die unterschiedlichsten Gruppen aus Gemeinden, Pfarrgemeinden, Behinderteneinrichtungen, der Diözese, an Studenten, Theologen, Senioren, Schulklassen oder Kommunion- und Konfirmandengruppen... Dabei geht es uns nicht nur um den Besuch des Theaterstücks, sondern auch um die Begegnung mit den Schauspielerinnen und Schauspielern aus dem St. Josefs-Stift. Vielleicht ergeben sich ja durch den Besuch einer Vorstellung ungeahnte Berührungspunkte.Nach den Vorstellungen stehen alle Beteiligten für Gespräche oder Fragen zur Verfügung. Sondertermine können gerne vereinbart werden. Mit dem Gastspiel auf dem Internationalem Festival Okkupation in Zürich, Schweiz am 18. Juni 2009 wurde die Passion 50 Mal aufgeführt, unter anderem im Kiliansdom zu Würzburg. Damit haben etwa 5000 Besucher unsere Version von der Leidensgeschichte Jesu gesehn. s.a. Rückblick ...
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