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Main-Post 21. Oktober 2005
Josefs-Stift pilgert nach Rom
Zur Seligsprechung von Kardinal von Galen
 
Eisingen/Rom (GIZO) "Es war eine Wallfahrt ohne Gleichen. Das kann man nicht beschreiben." Nicht nur Diakon Matthias Enk, sondern auch den Bewohnern des St. Josefs-Stifts in Eisingen wird die Romfahrt zur Seligsprechung von Kardinal Clemens Graf von Galen noch lange in Erinnerung bleiben.
Beim Dankgottesdienst zur Seligsprechung von Kardinal von Galen führte die Theatergruppe des Eisinger St. Josefs-Stifts in Rom vor 4500 Gläubigen ein Stück zum Thema "Pilgerschaft" auf

Der damalige Bischof von Münster war einer der wenigen, die während der Hitlerdiktatur gegen die Greultaten der Nationalsozialisten die Stimme erhoben. Vor allem wegen seines Eintretens für die Rechte des sogenannten "unwerten Lebens" ist ein Haus des Stifts nach ihm benannt worden. 50 Bewohner des Wohnstifts, 13 Betreuer und sieben Familienangehörige nahmen an der Pilgerfahrt teil.

Den ersten Tag nutzte die Gruppe, um Rom zu erkunden. Bei der Messe mit dem Münsterer Bischof Dr. Reinhard Lettmann und bei der Seligsprechung im Petersdom saßen die Eisinger ganz vorne dabei. Nach dem Gottesdienst wurden zwei Bewohnerinnen von Papst Benedikt XVI. persönlich begrüßt. Außerdem schenkte er ihnen Rosenkränze.

Veröffentlicht: 21.10.2005